Das Problem

 

Die traurige Wirklichkeit der Straßenkinder zeigt sich darin, dass ihr Leben von einigen Pesos abhängt. So erging es Sergio der von seinen Eltern verlassen wurde und seit drei Jahren auf Manilas Straßen lebt. Mit akuter Blinddarmentzündung wurde er von Sozialarbeitern gefunden. Sie brachten ihn in ein Hospital, in dem er operiert wurde. Weil Kaibigan die Kosten übernahm wurde Sergio gerettet.

 

Mehr als 250.000 Straßenkinder führen in Manila einen täglichen Kampf ums Überleben.

 

Sergio ist kein Einzelschicksal. Mehr als zwei Millionen Menschen leben in den Philippinen auf der Straße. Sie leben in der Großstadt Manila auf Gehwegen, in Parks, unter Brücken und provisorisch unter Plastikplanen. Selbst in Kanalisationen suchen diese Menschen einen Unterschlupf.

 

 

Für die Kinder ist das Leben hart:

  • sie sammeln Müll
  • sie betteln
  • sie verkaufen Zigaretten und Süßigkeiten
  • sie stehlen
  • sie arbeiten als Tagelöhner
  • und nicht selten müssen sie sich prostituieren

 

UNICEF schätz, dass in den Philippinen zwischen 50.000 und 100.000 Kinder sexuell ausgebeutet werden.

  

Lungenentzündung, Bronchitis und andere Krankheiten die durch Armut begünstigt werden, treffen in erster Linie die Kinder. 70% der Kinder in den Philippinen sind unterernährt. Mehr als die hälfte aller Vorschulkinder leiden, hervorgerufen durch Hakenwürmer, an Blutarmut (Anämie). Die Sterberate der Kinder bis zum fünften Lebensjahr macht 75% der gesamten Sterblichkeitsrate auf den gesamten Philippinen aus.

 

 

Man kann ignorieren,

    man kann diskutieren,

       man kann resignieren,

           man kann reagieren...